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Hymne SV Dodenhausen

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85 Jahre           SV Blau-Weiss
Festwochenende
01.-03.07.2005

Schmidt siegt mit Rekord auf der Königsdistanz
Drei-Berge-Lauf des SV Dodenhausen

DODENHAUSEN (WH). Sieg für die Gastgeber beim Drei-Berge-Lauf des SV Dodenhausen: Uwe Schmidt verwies auf der "Königsdistanz" über 28 km den Densberger Erwin Drescher auf Platz zwei. Am Start dieses dritten Laufs zum neuen Kellerwald-Winter-Cup waren 121 Läuferinnen und Läufer, sie sorgten für eine auch zahlenmäßig hervorragende Besetzung.

Dabei waren die körperlichen Belastungen extrem; die Resonanz scheint jedoch mit den Ansprüchen zu steigen. Dieses Fazit zogen auch die Organisatoren des SV Dodenhausen mit Uwe Möhl an der Spitze. An den ersten Lauf vor zwei Jahren hatten sich 62 Aktive gewagt, im Vorjahr stieg die Zahl auf 85. Jetzt verzeichnete der SV noch einmal einen Zuwachs um 40 Prozent auf den drei verschiedenen Strecken.
53 Männer und Frauen entschieden sich für die 28 km, auch um sich auf die in Kürze anstehenden Frühjahrsmarathons vorzubereiten. Dabei waren drei Berge mit insgesamt 1917 Höhenmetern zu bewältigen. Von Beginn an lieferten sich der Fritzlarer Triathlet Uwe Schmidt, der seit 1. Januar für den SV Dodenhausen läuft, und der frühere deutsche Jugendcrossmeister Erwin Drescher ein spannendes Rennen.
Noch auf dem Jeust bei 22 km trennte beide Läufer nur eine knappe Minute. Danach hatte Drescher als Vorjahressieger aber mit Muskelkrämpfen zu tun - die Entscheidung zu Gunsten Schmidts war gefallen. Im Ziel hatte er in 1:52:05 Stunden mehr als sechs Minuten Vorsprung vor dem elf Jahre jüngeren Drescher (1:58:38). Schmidt lag außerdem fast sieben Minuten unter der Siegerzeit aus dem Vorjahr - obwohl den Läufern starker Wind zu schaffen gemacht hatte und das Geläuf streckenweise sehr aufgeweicht war.
Gemeinsam als Dritte ins Ziel liefen der mehrfache hessische Marathonmeister Ulrich Wolf (TV Wetter), LG-Burgwald-Chef Horst Gruber und der Hemfurther Lars Daude (TSV Obervorschütz). Für sie wurden 2:01:46 Stunden gestoppt. Nur 35 Sekunden später folgte der 51 Jahre alte Marathonspezialist Wilfried Arnold (LG Eder) als Sieger der Altersklasse M50.
Die Frauenkonkurrenz beherrschte Kerstin Rückershäuser (Blau-Gelb Marburg) klar. Die 42-Jährige mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 1:26:51 Stunden erreichte das Ziel nach 2:13:48 Stunden. 27 Minuten mehr wurden für Andrea Arnold und Ursula Briel (beide LG Eder) gestoppt.
Die 19 km lange Distanz dominierte Rolf-Peter Hoehle (46) vom VfL Bad Wildungen. Nach 1:22:40 Stunden verwies er den zwölf Jahre jüngeren Lothar Rockensüß (SV Dodenhausen) mit mehr als zwei Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Bernd Becker vom TV Friedrichstein bewältigte die Distanz in 1:30:46 Stunden als Gesamtdritter und Rangerster der M50.
58 Aktive nahmen die Kurzstrecke (13 km, 657 Höhenmeter) in Angriff. Bereits wenige Kilometer nach dem Start lag Peter Groß deutlich in Führung. Wie immer lief der Odershäuser bis zum "Anschlag", er gewann in der sehr guten Zeit von 55:47 Minuten mit 1:45 Minuten Vorsprung vor Peter Templin vom TSV Obervorschütz. M-40-Sieger Heinrich Stracke erreichte als Dritter das Ziel nach 58:33 Minuten.
In guter Form präsentierten sich Marcel Becker und Patrick Bayer. Die beiden zwölfjährigen Langstreckentalente des TV Friedrichstein bewältigten die Strecke als die mit Abstand jüngsten Läufer des Feldes in 1:15:27 Stunde. Als gemeinsame Siegerinnen ließen sich Annette Briel vom TSV Frankenberg und Monika Wöhleke (PSV Grün-Weiß Kassel), hessische Spitzenläuferinnen in der Altersklasse, nach 1:06:04 Stunden feiern.
Lob erhielten die Organisatoren des SV Dodenhausen, obwohl der starke Wind zwei Hinweisschilder auf der Strecke weggeweht hatte und einige Läufer deshalb Orientierungsschwierigkeiten bekamen. Der Verein hat sich für höhere Aufgaben empfohlen.


Quelle: http://www.wlz-fz.de/sportnachrichten.asp?ID=16172

WETTER. Annette Briel (TSV Frankenberg) lief beim ersten Winter-Bahnlauf des TV Wetter die 10000 m in anspruchsvollen 38:53,0 Minuten.

Bei optimalen Witterungsbedingungen – acht Grad Celsius und Windstille- wurden insgesamt gute Zeiten gelaufen.
Nach einem verletzungsreichen Sportjahr 2003 scheint es mit der Frankenberger Langstreckenläuferin Annette Briel wieder bergauf zu gehen. Bei den beiden Winterläufen in Bergheim und Dodenhausen präsentierte sie sich bereits in ansprechender Form. Bei optimalen Langlaufwetter meldete sie sich jetzt auch auf der Bahn eindrucksvoll in der hessischen Seniorenspitze zurück.
“Ich kann jetzt wieder schmerzfrei trainieren und hatte auch heute keine Probleme. Wenn ich bis zu den hessischen Straßenlaufmeisterschaften am 28. März in Frankenberg im Training noch einiges zulegen kann, ist eine vordere Platzierung drin”.
Auf der Bahn lief im vergangenen Jahr in der Altersklasse W 40 nur eine Läuferin Hessens schneller als die Abteilungsleiterin des TSV Frankenberg.
Nach einem echten Durchhänger im vergangenen Jahr hat LG Burgwald-Chef Horst Gruber wieder Freude am Laufen. Auf Grund eines großen Trainingsrückstandes konnte der 37-Jährige das hohe Anfangstempo zwar nicht ganz halten, war aber am Ende mit 34:18 Minuten sehr zufrieden.

Recht gut lief es auch für den 47-Jährigen Klaus Kirschner vom SV Dodenhausen. Für ihn waren die Uhren als Dritten der M 45 bei 37:24,4 Minuten stehen geblieben. Nur acht Läufer seiner Altersklassen waren im vergangenen Jahr in Hessen schneller.


Claus Hermann Daube (TSV Frankenberg belegte in 39:03,6 Minuten den dritten Rang der Alterklasse M 40.Seinen ersten 10000 m Bahnlauf absolvierte der 17-Jährige Felix Feisel von der LG Eder. Rang zwei in 40: 58,2 Minuten könnten für die Zukunft noch einiges erwarten lassen.




Klaus Kirschner

Quelle: http://www3.hna.de/index.php?page=a-spo-waldeck&command=setvar:module-content-search:filename='/www/htdocs/hna/conte nt/sport/spo-waldeck/375465185/index.php'